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„Wiederkehr“

Ich begebe mich mit den Farben auf meine Suche. Gänzlich unbefangen möchte ich beginnen, denn durch die Ratio, die auf Erfahrung beruht, kann für mich nichts Neues entstehen.

Die Erfahrung liegt in der Vergangenheit, und ist somit schon vergleichbar.
Mein kreativer Prozess aber soll befreit sein von der Bindung an diese erfahrene Vergangenheit.
Wenn ich nun kreativ sein muss, dann lege ich vorerst das Gelernte beiseite. Für die neue Situation stelle ich, das Gewohnte und Bekannte in Frage, denn nur so kann ich wirklich kreativ sein, nur so fließt wie ganz selbstverständlich das Bild durch mich – ohne Krampf, ohne Konzept.
Dann plötzlich steht es mir vis a vis als ein Geschenk, als eine Schöpfung, in der ich nicht der Wille, sondern das Tor war.
Und als dieses Tor habe ich Einflüsse aufgenommen, sie sind in mir und sie besetzen allein aus dem Unterbewusstsein heraus mein Werk.
Nicht das wie, sonders was ich mache ist mir wichtig.

Im Auflicht bei hellem Tag ist das Bild vorwiegend abstrakt.
In der Dämmerung und Nacht kommt, je nach Wunsch, Licht durch das Gemälde und es zeigt sich
das zweite Thema – es wandelt sich der Ausdruck wie im Leben.

„Ein Bild das atmet“
Wie Luft, welche erst in unseren Körper aufgenommen uns Lebenskraft schenkt, so wirkt das Licht des Bildes.
Ein ewiges Wirken und Stärken,
das stetig und unglaublich durch alles wirkt,
wie das wärmende, strahlende Licht im Bildwerk,
welches hinaus dringt, die Erkenntnis durchscheint
in Entscheidung und Möglichkeit,
überall und ewig
begleitet ist
mit unendlich göttlicher Energie.

JAHR | 111 x 125 cm

Lichtbild Wiederkehr (1)
Lichtbild Wiederkehr (2)
Lichtbild Wiederkehr (3)
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